1, 2, 3. Auf die Plätze fertig los! Rein in die Laufschuhe und Regenjacken. Keine Ausflüchte und Ausreden. Es geht auf die Straße. Zeigen wir den Damen und Herren von EU, IWF und EZB, den Politikern der Nationalregierungen, dass wir Europa und Demokratie sportlich nehmen. Das ist eure Krise, nicht die unsere – wir bezahlen nicht dafür. Wir lassen uns nicht in einzelne Nationen auseinanderdividieren, wir sind alle Europäer, wir stehen zueinander und wir wollen „Echte Demokratie, Jetzt!“

+Portugal+ Landesweiter Generalstreik mit Großdemonstrationen in allen größeren Städten des Landes wie Lissabon, Braga und Porto. Die verschiedensten sozialen Bewegungen und vor allem die große Gewerkschaft CGTP mobilisieren zu diesem Streik. +Spanien+ Landesweiter Generalstreik. Die beiden großen Gewerkschaften CCOO, UGT und die beiden Basisgewerkschaften CGT und CNT rufen zum „Huelga General“ auf. Die sogenannten Indignados, 15M und 25S|29S mobilisieren zusammen mit unzähligen Organisationen und Gruppierungen der Linken in sämtlichen spanischen Städten zu Kundgebungen, Aktionen, Streikposten und Großdemonstrationen. +Griechenland+ Hier läuft die Mobilisierung zu einem vorgezogenen 48-stündigen Generalstreik am 6. und 7. November. Dennoch, wird weiter für den gemeinsamen „Europäischen Streik“ am 14. November aufgerufen. Die Basisgewerkschaften und die sozialen Bewegungen aus der politischen Linken mobilisieren massiv für #14N. +Zypern+ Ein 24-stündiger Generalstreik ist angekündigt, in den Medien und in diversen sozialen Netzwerken wird dafür mobilisiert. +Malta+ Hier gibt es eine noch nicht offziell von den Gewerkschaften bestätigte Ankündigung eines 24-stündigen Generalstreiks. Von alternativen Medien und Aktivisten wird zu einer Großdemonstration in Valetta mobilisiert. +Frankreich+ Die großen Gewerkschaften CGT, CFDT, FSU, UNSA und Solidaires sowie etliche Organisationen und Bündnisse der politischen Linken rufen landesweit zu Protesten und Demonstrationen auf. Lokale Arbeitsniederlegungen, Streiks, selbst ein Generalstreik ist möglich bis wahrscheinlich. Die Studenten rufen landesweit für den 14. November zu einem 24-stündigen Bildungsstreik auf. +Belgien+ Die größten Gewerkschaften rufen landesweit zu massiven Protesten und zu einer zentralen Großdemonstration in Brüssel auf. Ähnlich wie in Frankreich verdichten sich Gerüchte wonach lokale Streiks bzw. ein Generalstreik im Bereich des Möglichen liegen. +Italien+ Der Gewerkschaftsbund CGIL ruft zu einem 4-stündigen Generalstreik am Nachmittag auf. Zeitgleich sind große Demonstrationen angekündigt. +Großbritannien+ Von einigen Gewerkschaften im Umfeld des gewerkschaftlichen Dachverbands TUC gibt es inoffizielle Ankündigungen von Aktionen und Demonstrationen. +Niederlande+ Erste Aufrufe für Demonstrationen von linken Gruppen und Occupy-Aktivisten. Die Gewerkschaften halten sich bisher mit Aufrufen zurück. +Schweiz+ Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB|USS ruft zu „Aktivitäten“ in seinen Ortsgruppen auf. Aktivisten kündigen Solidaritätsaktionen an. +Tschechien+ Der Gewerkschaftsbund CMKOS kündigt eine Demonstration gegen Kürzungen und die Troika-Politik an. +Slovenien+ Die Gewerkschaft ZSSS organisiert Proteste in Ljubljana. +Deutschland+ Aktivisten, Organisationen und Aktionsbündnisse aus der Linken rufen zu Aktionen und größeren Demonstrationen in Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München und Saarbrücken auf. Der DGB musste sprichwörtlich zum Jagen getragen werden und ruft nun „Zur Solidarität mit den Menschen in Südeuropa auf“. Mit dem Verlesen von symbolischen „Solidaritäts- und Grußadressen“ oder „Info-Ständen“ wird es aber nicht getan sein meine Damen und Herren Gewerkschaftsfunktionäre. Raus aus den bequemen Bürosesseln und rein in die hoffentlich nicht allzu nasskalten Novemberstraßen. Ihr wisst doch – „Wer zu spät kommt, den …“

Dies ist nur eine Momentaufnahme der europäischen Mobilisation. Es kommen täglich neue Aufrufe hinzu und es sind ja noch ein paar Tage hin bis zum #14N

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